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An zwei Tagen im Februar war im katholischen Pfarrheim Hofheim ordentlich was los. Der Frauenbund hat Fasching gefeiert. Am Dienstag Nachmittag, 26.02.2019 waren die Senioren eingeladen. Das Altenheim war mit einer großen Anzahl seiner Bewohner, ausgestattet mit lustigen Kopfbedeckungen, mit dabei.

Ehrengäste waren an diesem Nachmittag Pfarrer Vetter, als „Scheich Manuel“ in Begleitung von „Engelchen“ Pastoralassistentin Claudia Nowak sowie der Hofheimer Bürgermeister Wolfgang Borst.

Der „Scheich“ erklärte auf der Bühne, dass er es nicht gewohnt sei, vor derart vielen Leuten zu reden. Er ließ aber alle wissen, dass man als Scheich mit Öl sehr viel mehr Geld verdienen kann, als als Galerist.

Bürgermeister Borst begrüßte die Gäste und ließ alle wissen, dass sogar das Bayerische Fernsehen unsere schöne Stadt entdeckt hat. Mehrere Berichte über all die vielen Aktivitäten unseres Stadtoberhauptes werden im Fernsehen ausgestrahlt. Er verließ später die Bühne nicht, ohne vorher dem Frauenbund Luftküsschen zuzuwerfen.

Tradition hat es auch, dass am Nachmittag die Knöpfchengarde des HCC ihren Auftritt hat. Ihr Tanz wurde mit begeistertem Applaus und jede Menge Süßigkeiten belohnt.

An beiden Tagen sorgte wieder Alleinunterhalter Marcus aus Altenstein für den musikalischen Rahmen.

Mittwoch Abend ging es dann mit ausgelassener Stimmung weiter. Viele der Gäste kamen kostümiert. Rita Leidner moderierte den Abend und hatte kräftige Unterstützung durch Bodyguard Dieter Krause.

Das Programm begann mit einem Gastauftritt der Jugendgarde des HCC. Mit ihren hübschen Kostümen und dem perfekt vorgetragenen Tanz begeisterten sie das Publikum.

Michaela Leidner berichtete in der Bütt um ihre vergeblichen Bemühungen, am Dschungelcamp teilzunehmen. Was auch immer sie versucht hat, ob mit „Ekelessen“ oder als Politikerin, nicht mal Schönheitsoperationen mit Brustvergrößerung halfen. Alles scheiterte daran, dass sie einfach nicht prominent sei.

Die Vorstandsfrauen des Frauenbunds, ausgestattet mit Bauarbeiterkluft samt Helm, sangen über die neu gestaltete Hofheimer Hauptstraße, kritisierte jedoch das Parkplatzproblem.

In einem Sketch mit Rita und Michaela Leidner ging es um die Reparatur einer 30 Jahre alten Schreibmaschine bei der das F hing. Die Jüngere konnte mit diesem Gerät so rein gar nichts anfangen und suchte vergeblich den Akku, weil sie dachte, das Gerät funktioniere nicht, weil dieser nicht geladen sei.

Auch Hofheimer Vorfahren der Metzgerei Helfrich, der Eisdiele, vom Optiker Stein sowie vom Bestatter Hau hatten einen Auftritt. Verkleidet als Steinzeitmensch, Indianer, Römer und Mammut staunten sie nicht schlecht über die Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte. Letztendlich war der Ausflug in die Gegenwart für sie doch sehr anstrengend, so dass sie beschlossen vor Beginn der nächsten Bauarbeiten in der Landgerichtstraße, für die nächsten 200 Jahre wieder in ihren Löchern zu verschwinden, allerdings in der Hoffnung auf ein Wiedersehen,

Großen Beifall erhielt die Garde Just Dance aus Ebenhausen mit ihrem Auftritt „Männerschnupfen“. Sie haben gekonnt tänzerisch dargestellt, wie doch ein Mann leiden muss, wenn ihn dann wirklich ein Schnupfen erwischt hat.

Neu besetzt waren in diesem Jahr die Rollen der Ratschn. Evi Wagenhäuser-Müller und Renate Müller zogen über das Hofheimer Stadtgeschehen und seine Einwohner her. Sie hatten auf jeden Fall die Lacher auf ihrer Seite. Eine ausführliche, nicht lästerfreie, Berichterstattung der beiden gab es auch über die letzte Reise des Frauenbunds nach Ostfriesland, samt Ziegenlied. Wer ähnlich lustige Erlebnisse haben will, soll doch an der nächsten 4-Tagesfahrt des Frauenbunds in die Wachau teilnehmen.

Den letzten Auftritt des offiziellen Programms hatten die 8 Cowboy-Girls mit ihrem Westerntanz. Das Publikum war begeistert und sie kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Der Abend war danach natürlich noch nicht vorbei. Marcus machte weiter Musik und es wurde getanzt.

Marion Woywode

 

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