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Sicher kennen sie das Märchen vom Sterntaler, bei dem ein Mädchen alles was es hat, sogar sein letztes Hemdchen für andere hingibt. In den Lesungen aus dem Buch der Könige und im Evangelium ging es heute um ähnliche Erzählungen. Eine Witwe bereitet für den Propheten Elija mit ihrem letzten Mehl ein Gebäck zu, dieser verspricht ihr, dass durch den Willen Gottes ihr Mehl- und Öltopf nicht mehr leerwerden, bis es wieder regnet und eine neue Ernte kommt. Im Evangelium hat Jesus beobachtet, wie reiche Menschen von ihrem Überfluss abgeben und in den Opferstock Geld werfen. Als eine Witwe zwei kleine Münzen hineinwarf, sagte er zu seinen Jüngern: „Diese Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen.“

Für manche Menschen nicht zu verstehen, weil sie selbst im Überfluss leben. Heute im Kindergottesdienst haben die Kinder erarbeitet und überlegt, wann sie geteilt haben. Manchmal ist es nicht einfach, zu teilen, von dem etwas abzugeben, was man selbst gernhat. Aber man muss nicht immer nur Geld oder Lebensmittel teilen, Zeit zu Teilen ist in unserer Zeit oft noch wichtiger. Zeit, von der Wir eh in dieser schnelllebigen Zeit ist Zeit ein hohes Gut. Das zu teilen, Zeit zu haben für Menschen, die sonst niemanden haben ist, wie beim Sterntaler das letzte Hemd zu geben.

Wenn du es versuchst, fallen vielleicht auch für dich die Sterne vom Himmel.

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