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Pfingstnovene 1: Komm Heiliger Geist

In den Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten wird ganz besonderes für das Kommen des Heiligen Geistes gebetet. Das Gebet dieser neun Tage wird auch Pfingstnovene genannt.

Dieses Gebet zeigt, Pfingsten, das Kommen des Heiligen Geistes, hatte nicht nur eine Bedeutung, damals in Jerusalem, sondern hat auch für uns heute eine Bedeutung. Auch heute noch wünsche ich mir, dass Gottes Geist in der Welt wirkt: Rastschläge gibt, hilft, dass Ideen entstehen, Mut macht, Kraft zum Durchhalten gibt.

Vor allem wenn es um Lösungsideen, Wissen, geistige Stärken geht, denke ich an den Heiligen Geist, vielleicht auch wenn es um die Verbreitung einer Idee wie Frieden und Einheit geht. Man hat das Gefühl, der Weltfrieden und die Einheit der Kirchen sollen das Hauptarbeitsfeld des Heiligen Geistes sein. Vielleicht kann er ja jetzt auch in der Corona-Pandemie den Politikern und Wissenschaftlern beistehen, und den anderen Verantwortlichen.

Und in meinem Leben: was macht da eigentlich der Heilige Geist? Kann ich den auch brauchen? vielleicht bei Prüfungen? Oder bringt der mich dazu, in der Kirche mitzumachen?

Ich habe den ja bei der Firmung empfangen. Sieben Geschenke bringt er mit. Und sonst hat er wohl auch noch ein bisschen mehr drauf, als ein „Ideengeber“ zu sein. Der Heilige Geist ist ja schließlich auch Gott.

Also: wer ist dieser Heilige Geist für mich?


Beten auch wir gemeinsam neun Tage um den Heiligen Geist:

Komm, Heiliger Geist, und Unmögliches wird möglich.
Komm, Heiliger Geist, und im Dunkel erstrahlt Licht.
Komm, Heiliger Geist, und Angst verwandelt sich in Vertrauen.
Komm, Heiliger Geist, und aus Schwachheit erwächst Kraft.
Komm, Heiliger Geist, und aus Tod entsteht Leben.
Komm, Heiliger Geist, und Traurigkeit geht über in Freude.
Danke, Heiliger Geist, mit dir zusammen sind wir dem Leben gewachsen.

Theo Schmidkonz, SJ

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