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Wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht  - 1.Petr 4,11

Hallo, Bedienung, ich hätte gerne die Karte!
Diesen Satz hast du sicher auch schon gesagt, oder so ähnlich….   
Wenn wir im Urlaub sind, lassen wir uns gern mal bedienen oder wenn wir mit der Familie zum Essen gehen.


Aber dienen ist eigentlich etwas anderes, ist nicht jemanden verwöhnen, damit er seine Freude hat, dienen ist so meine ich ehr selbstlos etwas geben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.


Schöpfst du auch Kraft aus Gott?


Mir ist neulich beim Stundengebet dieser Satz aus dem 1. Petrusbrief aufgefallen und ich bin daran irgendwie hängen geblieben. Kurze Zeit später haben wir Diakonats-Kurskollegen einen Weihespruch gesucht. Es waren einige Vorschläge, aber dann haben doch alle diesen Satz gewählt. „Wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht“ für uns Weihekandidaten zur Diakonen-Weihe sagt er so viel aus: für unseren Dienst sind wir nicht allein gelassen, es ist Gott, der uns immer wieder Kraft gibt, neuen Ansporn.


Mit dem Impulsbild, das in der Kirche im Juliusspital in Würzburg hängt, wird es verdeutlicht, Menschen sorgen sich um eine andere Person, sie dienen ihr, aber die ganze rote Farbe, sie zeigt göttlichen Glanz.


Nimm dir doch auch wieder einmal Zeit, und gönn dir was Gutes, lass dich wieder einmal bedienen, damit du auch wieder Kraft findest, für andere dazu sein, die deine Hilfe benötigen. Und lass den Satz aus dem Petrusbrief in dir Wirken, dann gibt auch er dir die Kraft, die aus Gott kommt.


Thorsten Hueller

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